Wie es das F.A.Z.-Magazin vor vielen Jahren vorgemacht hat, bringt die Fachzeitschrift „NOT“ auf der letzten Seite jeweils einen gleichbleibenden Katalog mit zehn persönlichen Fragen an prominente Persönlichkeiten aus der Gesundheits- und Pflegebranche. In der Ausgabe 02/2023 wurde Prof. Dr. Wolfram Schottler befragt:
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- Worüber ärgern Sie sich?
Warum mit Negativem anfangen? Aber wenn schon, dann Schlechtredner, unehrliches, arrogantes und verschlagenes Verhalten und Intriganten. - Was schätzen Sie an Ihren Mitmenschen besonders?
Optimismus, Kreativität verbunden mit Tatkraft, Freundlichkeit. - Womit beschäftigen Sie sich am liebsten in Ihrer Freizeit?
Gemeinsamkeit mit der Familie und als Hobby Gartengestaltung sowie meine Alphorn-Gruppe. - Welches Buch lesen Sie zur Zeit?
Für Belletristik fehlt mir meist die Zeit. Derzeit fasziniert mich die Dramaturgie von „Im Krebsgang“ von Günter Grass. - Was ist Ihr größter Urlaubstraum?
Nah und fern gibt es viel Ziele. Wert lege ich auf die Mischung von Kulturerlebnis und Erholung bei Touren in wilder Natur. - Welche Zukunftsvisionen haben Sie?
Dass es endlich gelingt, für die Pflege eine Berufs- und Weiterbildungsordnung mit Selbstverwaltung ähnlich Ärztekammern / KV und akademisch strukturieren Qualifikationsstufen zu schaffen. - Beschreiben Sie sich selbst mit drei Worten?
Optimistisch, verlässlich, offen. - Welche berufliche Alternative hätte es für Sie gegeben?
Aus der Unternehmensberatung gab es viele Möglichkeiten, aber der Ausbau der innovativen Pflegeakademie mit akademischem Anspruch erfüllt mich mit viel Freude. - Wofür geben Sie am meisten Geld aus?
Haus und Garten, Reisen - Welche Vorbilder haben Sie?
Keine Einzelpersonen, aber positive Eigenschaften, die ich in realen und literarischen Beispielen finde.
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Prof. Dr. Wolfram Schottler ist Geschäftsführer der BaWiG Pflegeakademie; Vorsitzender der IGBP Fachgesellschaft; Experte im Innovationsausschuss des G-BA: Promotion 1992, anschließend Management in größeren Bildungsinstitutionen, 1999 Unternehmensberatung für Kommunalentwicklung, Gesundheitsversorgung. Geschäftsbesorgungen u.a. seit 2009 für Klinikkonzern sowie Verbandsgeschäftsführer.
Seit 2005 Professuren in Baden-Württemberg und Berlin u.a. Gesundheitswissenschaften / -ökonomie.


